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Beschnitt

Das Beschneiden von Buchseiten erfordert Präzision, damit eine Buchseite nach dem Druck millimetergenau auf ihr Seitenformat geschnitten wird. Dennoch entstehen leichte Toleranzen, wenn der Buchbinder an der Schneidemaschine den «Endbeschnitt» durchführt. Ist ein Bild- oder Grafikelement direkt am Seitenrand platziert, kann das Schneidemesser die Kante des Elements verfehlen und ein weisser Papierblitzer (kleiner weisser Rand von Seitenrand bis Bild) wird sichtbar.
 


Was bedeutet das? Das Bild (oder die Hintergrundfarbe) muss auf jeder Seite
mind. 3 mm über das Endformat angelegt (gezogen) werden. Somit wird vermieden, dass bei der Weiterverarbeitung weisse Blitzer, sogenannte Schnittdifferenzen sichtbar werden.

In InDesign können Sie den Beschnitt über «Datei > Dokument einrichten > Anschnitt» einstellen.

In Word muss das ganze Dokument um 3 mm pro Seite grösser angelegt werden (also bei DIN A4 = 297 × 210 mm > mit Beschnittzugabe = 303 × 216 mm).

Wichtige Info: Bitte bedenken Sie, dass die Beschnittzugabe nach dem Druck bei der Weiterverarbeitung wieder abgeschnitten wird. Texte sollten also nicht über, resp. zu nahe am Seitenrand platziert werden.
 

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Schriften einbetten

Verwendete Schriften müssen immer im Druck-Dokument eingebettet werden.

Was bedeutet das? Beim Erstellen eines PDF-Dokuments müssen Sie alle im Dokument verwendeten Schriften einbinden. Wie die Schriften eingebunden werden, hängt von der jeweiligen Software ab:

In InDesign werden alle Schriften beim Export als PDF-Datei automatisch eingebettet.

In Word (MS Office 2007) betten Sie die Schriften ein, indem Sie in den Word-Optionen im Reiter «Speichern > Schriftarten in der Datei einbetten» aktivieren. Sollten Sie Word (Version 2010) benutzen, betten Sie die Schriften wie folgt ein: Datei > speichern unter > PDF; Standard (Onlineveröffentlichung und Drucken) anklicken und in den Optionen > PDF-Optionen > PDF/A auswählen.

Bei der Erstellung von PDF-Dateien über
den Distiller, rufen Sie die «Adobe-PDF- Einstellungen» auf und aktivieren dort im Ordner «Schriften > Alle Schriften einbetten».
 
Nutzen Sie eine Anwendung, die hier nicht aufgelistet ist oder schreiben Sie PDF- Dateien über das Druck-Menü? Auch hier
gibt es eine Möglichkeit, die Schriften in das Dokument einzubinden. Wählen Sie als Druckertreiber «Adobe PDF». Nun können
Sie unter «Eigenschaften > Standarteinstellungen > Bearbeiten > Schriften > Alle Schriften einbetten» anwählen.
 

 

Auflösung / Bilder

Die Auflösung eines Bildes gibt an, aus wie vielen Bildpunkten (Pixeln) ein Bild besteht. Für einen qualitativ hochstehenden Druck wird eine Auflösung von mind. 300 dpi (dots per inch) auf die zu druckende Grösse des Bildes benötigt.

Wichtige Info: Das Verwenden von Bildern aus dem Internet ist für kommerzielle Zwecke in der Regel verboten oder nur mit Lizenzangaben gestattet. Bildrechte, auch bei Bildern aus dem Internet, liegen immer beim Fotografen.
 

Farbmodus CMYK / RGB und
Ausgabeprofile

Im Digital- wie auch im Offsetdruck wird
das CMYK-Farbmodell (Vierfarbendruck) verwendet. Aus der Mischung der vier Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz lässt sich jede beliebige Farbe reproduzieren (ausser Leuchtfarben, Gold, Silber etc.). Liefern Sie Ihre Druckdateien wenn möglich immer in CMYK, also vierfarbig an.

Für das Ausgabeprofil in InDesign empfehlen wir beim PDF-Export das Farbprofil IsoCoated v2 300 zu verwenden. Word verwendet das RGB-Farbmodell, das sogenannte «additive Farbmodell» (Monitorfarben). Dies besteht aus den Primärfarben Rot, Grün und Blau, ist jedoch nicht druckbar. Demzufolge werden PDF-Druckdaten aus Word automatisch ins CMYK-Farbmodell umgewandelt, was jedoch zu geringen Farbverschiebungen führen kann.


Seitenanzahl & Blattanzahl

Es wird grundsätzlich zwischen der Blatt- & Seitenanzahl differenziert. Der zu definierende Wert im Onlineshop bezieht sich auf die Seitenanzahl, d.h. die Anzahl Seiten Ihres Dokumentes. Die Blattanzahl ergibt sich Anhand der Druckart 1-Seitig oder 2-Seitig. Diesen Wert müssen Sie nicht angeben.